Doping

Als Radsportler wird der Sports.Punk oft auf Doping angesprochen. Das kennen andere Radsportler genauso: Wenn man Nicht-Radsportlern von seiner Lieblingssportart erzählt, kommt diese Frage gleich auf. Damit findet man sich ab. Doch nicht mit dem Thema an sich.

Denn während der deutsche Radsport so langsam wieder populärer wird, korrelliert das Thema Doping anscheinend gegensätzlich dazu, ist also nicht mehr das einzige Thema in den Medien wenn es um Radsport geht.

Doch für den Sports.Punk war das Thema von den ersten Radsporttagen an wichtig. Nicht in dem Sinne der Eigenanwendung! Versteht mich auf keinen Fall falsch!


Ich konnte es in meinen Jugendjahren nicht verstehen und versuche heute ja auch beruflich dagegen anzugehen, dass und wenn jemand für seinen eigenen Erfolg betrügt. Im Falle von Doping im Sport geht es hier aber nicht nur um einzelne Sportler, die sich auf lange Sicht schädliches Zeug einschmeißen. Vielmehr stehen hinter den Sportlern oftmals komplexe und ausgeklügelte Systeme. Schon deswegen finde ich die landläufige "Bild-Leser" Beschimpfung der bösen Sportler einfach nur dumm und plump. Es sind nicht bloß die Sportler, sondern vielmehr die Mediziner, Teammanager und Pfleger, die das Zeug besorgen und verabreichen und vor allem die Funktionäre, die diese Systeme vertuschen.


Doch an dieser Stelle steige ich nicht tiefer in diese Systeme ein. Wer sich mehr mit der Thematik beschäftigen möchte, empfehle ich wärmstens das Buch "The Secret Race" oder "Die Radsport-Mafia" auf deutsch des ehemaligen Radsportprofis und Wegbegleiters von Lance Armstrong, Tylor Hamilton.


Buchbeschreibung auf www.sportspunk.de

An dieser Stelle berichte ich nun von dem Buch "Doping-Kinder des Kalten Krieges". Damit geht es um die gesundheitlichen Folgen einer gedopten Sportlerin.


Geschrieben ist es von Cornelia Reichhelm, einer ehemaligen Ruderin der DDR. Im Kindesalter fing sie in einem Berliner Sportinternat mit dem Rudern an und bekam Dopingmittel verabreicht ohne ihr Wissen und gegen ihren Willen. Schon während der aktiven Zeit fängt ihr Körper an unter den großen Leistungen, die er dank der Dopingmittel bringt, zu schmerzen. Diese Schmerzen werden immer schlimmer, doch richtig behandelt wird sie auch kurz nach dem Mauerfall noch immer nicht richtig. Sie solle sich nicht so anstellen, waren die Aussagen der Ärzte. Diese behandelten ehemalige Sportler des DDR-Systems, die sich über Schmerzen beklagten, als Denunzianten und wollten somit nichts an die Oberfläche kommen lassen. 

 

In ziemlich frühem Alter wird Cornelia Reichelm krankheitsbedingt berufsunfähig. Bedenkt man, dass sie in Jugendjahren zu den weltbesten Ruderern gehörte, ist das eigentlich unverständlich. Wie kann ein so leistungsfähiger Körper, plötzlich so krank werden. Das sind eindeutig Folgen des ausgeprägten Dopings. Das belegen ärztliche Befunde, die Cornelia Reichhelm heute vorliegen.

 

Das Buch hat mich ehrlich gesagt sehr mitgenommen. Eine so ehrgeizige und aufrichtige Frau wird Teil eines Systems in dem ihr Mittel verabreicht werden, um sie zu testen, ohne das Cornelia Reichhelm dies weiß und obwohl sie es strikt ablehnt zu dopen. All das stört ihre Trainer und Ärzte nicht.

 

Diese Ärzte und Trainer treiben heute teilweise noch ihr Unwesen im Sport in Deutschland. Erschreckend, das dieses Thema nur stiefmütterlich von der Bundesregierung aufgearbeitet wird. Angepackt wird das thema Doping von der Bundesregierung auf keinen Fall. Oder welche Maßnahmen kennt ihr, die man als wirklich sinnvoll im Kampf gegen Doping erachten könnte? -->Ab mit der Antwort in die Kommentare unten!

Woher kommt die strikte Ablehnung zu Doping beim Sports.Punk?

Mit Sicherheit hat mein Jugendtrainer im Radsport einen sehr großen Beitrag dazu beigetragen, das ich Doping verabscheue. Vehement hat er uns schon sehr früh vor Doping gewarnt und uns über dessen Folgen aufgeklärt. Als Trainingswissenschaftler hat er auch in der Öffentlichkeit früh gegen Doping den Kampf angesagt.


So gibt es beispielsweise auf der Internetseite Cycling4Fans ein interessantes und ausführliches Interview mit ihm über dieses Thema.


Doch genauso ist es für mich absoluter Betrug, wenn jemand dopt. Betrug an den anderen aber viel dümmer noch genauso an sich selbst. Vor allem im Amateurbereich in dem ich ja unterwegs bin, geht es doch um nichts. Ich will doch bloß mein Training in dem ein oder anderen Wettkampf umsetzen und dem Sport fröhnen der mir Spaß macht. Warum sollte ich dabei betrügen?


Genauso gibt es ja auch Doping im Beruf. Hier finde ich es genauso unfähr und gegenüber dem eigenen Körper fahrlässig sich mit Arzneimitteln vollzu pumpen nur um fit im Job zu sein. Kranker Scheiß. Wer das braucht ist schon ne arme Sau. Und von diesen armen Säuen gibt´s mehr als Du glaubst. Finger weg von dem Shit!


Also, wenn Ihr demnächst bei Wettkämpfen auf den Sports.Punk trefft: You better be clean! Aber das sollte eigentlich immer so sein, schon um Deiner eigenen Gesundheit zu liebe. Dopen ist Betrug an sich selber.


Was haltet ihr von Doping und wie die Medien damit umgehen. Haut Eure Meinung einfach unten in die Kommentare! Los!

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Kommentare: 8
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    Randa Heppner (Donnerstag, 02 Februar 2017 23:14)


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