Plastik im Sport – Teil II

Eine der vielen ISYbe Trinkflschen
Eine der vielen ISYbe Trinkflschen

Im ersten Teil von Plastik im Sport hat der Sportspunk die gesundheitsschädigenden Wirkungen von Plastik angerissen. Das Video gibt in dem Blogbeitrag sein Übriges zu der abschreckenden Wirkung. In diesem Beitrag hat der Sportspunk nun eine passende Alternative gefunden mit der man zumindest beim Trinken während des Sports die Einnahme der schädlichen Substanzen aus dem Gefäß verringern kann: Die sogenannte ISYbe Trinkflasche.

 

Der Test liefert Überraschendes zu Tage: Auch ohne die üblichen Bestandteile wie Weichmacher, Bisphenol A oder das Material Ethanal (klingt schon alles nicht so gesund, oder) zeigte sich während des Trainings auf dem Rad oder im Auto nichts Überraschende im negativen Sinne. Und das ist ja wohl mal überraschend genug. Denn wieso schaffen es all die anderen Hersteller nicht Trinkflaschen ohne diese Zusatzstoffe herzustellen? Die Gründe kann ich leider nicht liefern, es wird wohl in der Wirtschaftlichkeit liegen. Doch für uns als Verbraucher ist es doch bahnbrechend, dass es endlich eine gesunde Möglichkeit gibt während des Sports zu trinken.

 

Ich möchte nämlich wirklich nicht wissen, wieviel Shit ich mir durch den fast täglichen Gebrauch vin Plastiktrinkflaschen in den Körper geschüttet habe. Denn gerade als Radsportler ist man diesem Phänomen schlichtweg ausgesetzt.

 

Mal ehrlich: Hast Du über dieses Thema schonmal nachgedacht?

 

Ich habe es schon des Öfteren. Gerade an heißen Tagen schmeckt man förmlich, das der Inhalt aus einer Plastikflasche kommt. Ich bin mir ziemlich sicher, ohne da jetzt wissenschaftliche Untersuchungen zu zu kennen, dass da mehr als nur der Plastikgeschmack mit in das Getränk abfärbt… Ehrlich gesagt: Ich will es gar nicht so genau wissen, obwohl ich hier darüber schreibe. Es reicht zu wissen was die vorher genannten Stoffe, die im handelsüblichen Plastik enthalten sind, im menschlichen Körper auslösen (siehe dazu den Blogeintrag Plastik im Sport – Teil I).

 

Was ich mir also in der Vergangenheit dank Plastikflaschen in mich herein geschaufelt habe und dessen Folgen (die mir bis dato unbekannt sind) wird wohl immer irreparabel sein. Ich kann einfach nur hoffen, dass dies keine Spätfolgen auslösen wird.

 

Was mir aber die ISYbe – Flasche bietet ist, dass ich einfach von nun an vermehrt eben an dieser Trinkflasche nuckeln werde und somit hoffentlich die Plastikbestandteile in meinem Körper zu senken.

 

Im ökologischen Sinne ist diese Flasche auch besser, denn die typischen Verschleißteile wie Stopfen und Deckel können nachbestellt werden. Da hat halt einer mal nachgedacht, finde ich. Im sozialen Sinne ist sie nämlich auch nachhaltig: Sie wird in einem EU Land produziert und eben nicht in Fernost oder anderen für niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen bekannte Regionen. Der Produktionsort wird vom Hersteller zwar nicht bekannt gegeben, eben nur dass es sich um ein EU Land handelt. Ich nehme nun einfach mal an, dass die Arbeitsbedingungen in der EU generell besser sind als in den einschlägig bekannten Billiglohnländern.

 

Im Test fand ich den Verschluß super toll. Auch hier scheint Gehirnschmalz reingesteckt worden zu sein. Denn er ist während des radelns superleicht mit den Zähnen zu öffnen und verschließt dennoch sicher und dicht. So kann die Flasche gar gefüllt in der Sporttasche mitgenommen werden. Der Verschluß macht einen lang haltenden Eindruck. Dennoch bietet ISYbe an diesen nachzubestellen.

 

Doch am meisten besticht im Sinne der Nachhaltigkeit eben die Tatsache, dass diese Sportflasche für den Anwender in puncto Gesundheit sicherlich besser ist als Herkömmliche aus den vorher beschriebenen Gründen. Dabei konnte ich sie während des Tests wie eine herkömmliche Trinkflasche nutzen:

 

  • Sie passt in Trinkflaschenhalter an Fahrrädern. (Nur könnte die Einkerbung bei großen Flaschen tiefer sein, damit sie besser hält)
  • Sie ist in mehreren Volumina erhältlich (von Kinderflaschen, über 0,5 und 0,7 Litern bis zu 1 Liter – Flaschen)
  • Sie kann ohne schlechtes Gewissen in die Spülmaschine gesteckt werden. Denn große Hitze macht ihr nichts aus und sorgt auch nach der Hitzebehandlung (in der Spülmaschine oder unter Sonneneinstrahlung) nicht für ausgasende Schadstoffe.
  • Die Flasche lässt sich genauso wie herkömmliche Trinkflaschen ausquetschen.

 

Kurzum: Eine vollwertige Sporttrinkflasche mit allen Vorzügen von herkömmlichen Plastiktrinkflaschen, jedoch mit dem Vorteil ohne die genannten Schadstoffe auszukommen. Für mich ist das ein entscheidender Vorteil. Vielleicht bringt es auch Dich darüber nach zu denken…

 

Meine Testflasche in Aktion und im Flaschenhalter am Bike
Meine Testflasche in Aktion und im Flaschenhalter am Bike
Vor dem Test ist die Flasche noch voll ;-)
Vor dem Test ist die Flasche noch voll ;-)

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